Donauland-Traisental-Tullnerfeld
Ziele, Entwicklungsstrategie und Arbeit im Netzwerk
Die strategische Ausrichtung der Lernenden Region Donauland
Traisental Tullnerfeld ist seit Herbst 2009 fixiert. Davor lag ein
sechsmonatiger, intensiver Prozess, in dem regionale AkteurInnen ihre
Pläne für Lernen in der Region entwickelten und Schwerpunkte für die
daraus folgenden Maßnahmen festlegten.
Wichtige Bestandteile im
Rahmen der Bildungsstrategie finden sich im Auf- und Ausbau des
regionalen Bildungsmarketings und Bildungsnetzwerks sowie in der
Durchführung von Modellprojekten.
Einen wichtigen Bezugspunkt für die
regionale Strategie bilden die regionalen Entwicklungsplänen sowie in
den dort festgestellten Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken. Mit
zahlreichen Interviews unter ExpertInnen, regionalen Institutionen und
einer Fokusgruppe wurde versucht, diese Aspekte in künftige Schwerpunkte
der Lernenden Region zu „übersetzen“. Daraus resultierten die folgenden
Bereiche:
- Tourismus/ Kultur/ Gastronomie/ Kulinarik/ Ernährung
- Landwirtschaft/ Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte/ Ernährung/ Direktvermarktung
- Wirtschaft/ Gewerbe/ KMU/ EPU
- Energie/ Ökologie/ Natur/ Umwelt
- Bildung & Zusammenarbeit in der Region
- Integration über Generationsgrenzen hinweg
- Gesundheit & Pflege
- Information/ Förderungen/ Kommunikation über Bildung
Die Beteiligten entwarfen im Zuge des Prozesses sechs
Modellprojekte, in denen sich alle Themenbereiche widerspiegeln.
Auch
die breite Bevölkerung wurde in die Strategieentwicklung einbezogen. So
erhielten 2.500 zufällig ausgewählte EinwohnerInnen der Region einen
Fragebogen, der unterschiedlichste Aspekten zu Bildungsinteressen,
Barrieren und Rahmenbedingungen sowie zur Inanspruchnahme von
Bildungsinformation beinhaltete. Das hohe Interesse an den
Modellprojekten, das auch im Zuge des Fragebogens erhoben wurde,
bestärkte alle Beteiligten zu einer raschen Umsetzung der Modellprojekte
nach erfolgter Genehmigung der Strategie.

